Mittwoch, 26. Januar 2011

iBlogg goes public

Im vergangenen Jahr hat der Vorstand des Quartiervereins "Lääbe in der Innerstadt" mehr und mehr Aufgaben in Sachen Mitwirkung übernommen und in der laufenden Diskussion um "Qualität im Zentrum" die Interessen seiner Mitglieder vertreten. Auf der Suche nach schnelleren Wegen der Kommunikation zu seinen Mitgliedern (deren Meinungen und Befindlichkeit der Vorstand 2009 in einer ausführlichen Befragung erhoben hatte) hat der Vorstand nun beschlossen, es mit einem "Basler Innerstadt-Blog" (kurz iBlogg) zu versuchen. Nach ersten nichtöffentlichen Probeläufen wird iblogg.twoday.net frei geschaltet. Was der iblogg beabsichtigt, ist hier beschrieben.
Der Blog bietet eine Plattform für Themen und Ereignisse, die unser Quartier betreffen. Bald mehr und hoffentlich häufiger hier an dieser Adresse.
Vielleicht schon mal ein Buchzeichen anlegen?

Donnerstag, 20. Januar 2011

Denkwürdige Sitzung jetzt auch per Audio

OhrKrauseWer gern noch einmal in jene denkwürdige Sitzung des Grossen Rates vom 12. Januar hineinhören möchte, wo der Entscheid zur Fussgängerbeschilderung der Innerstadt gefällt wurde, kann dies jetzt hier tun. Man kann sogar ziemlich wähler-isch sein und sich nur die Rosinen herauspicken.

Bsetzi2: wg Schnee unter Dach

Weil es heute Morgen vor dem Fenster so ausgesehen hat:
Schnee110119

waren natürlich auch die Bsetzi-Artisten etwas der Witterung ausgesetzt. Jetzt arbeiten die Männer der Basler Pflästerspezialistin Pensa (Adresse: Im Heimatland) unter Zelten: Stein um Stein, alles auf Italienisch. Zwei, drei Gwäggi ausprobieren, dann den richtigen mit dem Hämmerchen in den Sand treiben. Alles auf dem Melkstuhl. Man könnte lange stehen bleiben und zusehen, wenn man nicht so furchtbar viel anderes zu tun hätte.
DSC02047

Meraviglioso oder so sagt der Römer.
Über diese Steine ist auch der Jacob Burckhardt gewandert, vielleicht auch der Johann Peter H.,

Mittwoch, 19. Januar 2011

Es geht vorwärts, Gwäggi um Gwäggi

Das ist ein Schauspiel nicht nur für Rentner. Nach langem (witterungsbedingtem?) Warten wird jetzt die Bsetzi neben dem Münster und vor der Lesegesellschaft gesetzt. Erst kürzlich hat ein scharfer Baggerzahn die alten Steine rausgebissen und aufgehäuft. Jetzt scheinen die gleichen wieder neu - und natürlich viel schöner - gesetzt zu werden.
Bilder sagen mehr als tausend Worte:
AllerAnfang

Ein Schubkarren Steine



Bahnen für Boule?
weiches-bett-fuer-Waggen

Weiches Bett für Waggen

Jeder_Stein_muss_sitzen

Jeder Stein muss sitzen.

PS: Sind das eigentlich die Steine, auf denen schon die Ritter mit Pferden und Lanzen beim Tjosten ausgerutscht sind?

Nur noch wenige Tage...

Aadie Wienacht - s isch aber au Zyt

aadiewiehnacht

Dienstag, 18. Januar 2011

Seltsames Prachtstier am Imbergässlein beobachtet



Grosses Rätselraten und Bücherblättern. Erstmals ist am Imbergässlein eine Schar seltsamer kleiner Tiere beobachtet worden, die interessante Körperformen haben und alle ein selten gesehenes Bauteil verwenden.  Die Zoologen im Vesalianum überlegen sich, ob hier die Evolution einen noch unbeschriebenen Sprung gemacht hat und was Charles Darwin dazu sagen würde. Man nimmt an, dass die Tiere nur wenige Wochen sichtbar sind. Am Imbergässlein. Zuletzt gesichtet auf Höhe Nummer 31.


Samstag, 15. Januar 2011

"Vision 2000 aus dem Jahr 1997 erfüllt"

IMG_0001

Ein pdF des abgebildeten Dokuments: Vision2000 (pdf, 430 KB)

Dieses Papier hat Peter Strub aus den alten Akten hervorgeholt. Es trägt das Datum vom 24. Mai 1997 und belegt, wie der damals noch junge Quartierverein sich für ein besseres Nebeneinander von Fussgängern und Verkehr eingesetzt hat. Peter meint dazu:
"Letzte Woche hat der Grosse Rat überraschend eindeutig den beiden Ratschläge zur Fussgängerzone zugestimmt. Auch wir waren im Rathaus anwesend und haben die Debatten mit grosser Spannung verfolgt. Unsere VISION 2000 aus dem Jahre 1997 ist somit Realität geworden und oben drein noch die Ausweitung der Fussgängerzone ins Kleinbasel. Was noch fehlt, sind die mechanischen Sperren (Poller), aber das kriegen wir auch noch hin."

Fussgängercity Basel - inklusive Mittlere Brücke!

ballondame

Denkwürdiger 12. Januar. Nach einer manchmal für den Zuhörer schwierig zu interpretierenden Debatte hat der Basler Grosse Rat mehrheitlich dem Ausgabenbericht betreffend Signalisation der Innerstadt (als Fussgängerzone/Grundkonzept) zugestimmt und auch Modul II akzeptiert, das die Mittlere Brücke in die Fussgängerzone einbezieht. Zugestimmt wurde auch einer Studie, wie mechanische Poller die Zufahrt in Sperrzeiten für Nichtbefugte verhindern können.
AniPollerge
Damit ist ein Postulat aus den ersten Stunden unseres Quartiervereins erfüllt, das Peter Strub unermüdlich in allen Gremien vertreten hat. Oder wenigstens ist seine Erfüllung näher gerückt.
Hier der Auszug aus dem Beschluss-Protokoll 43. und 44. Sitzung des Grossen Rates Basel-Stadt, Amtsjahr 2010-2011 12. Januar 2011:

Der Grosse Rat beschliesst unter Namensaufruf mit 60 gegen 24 Stimmen bei 4 Enthaltungen und unter Verzicht auf eine zweite Lesung:
1. Für die Projektierung und Ausführung der Signalisations- und Markierungsanpassungen zum neuen Verkehrskonzept Innenstadt, Modul 1 “Grundkonzept” gemäss Anhang 1, wird ein Kredit von CHF 950’000 (Preisbasis Juli 2010) zu Lasten der Rechnung des BVD, Investitionsbereich 1 “Stadtentwicklung und Allmend-infrastruktur”, Pos. 6618.300.20003, Amt für Mobilität, bewilligt.
2. Für die Erstellung einer Studie zu mechanischen Sperren in der Innenstadt Basel inkl. Umsetzungsplan und Systemprüfung anhand der Erfahrungen aus dem neuen Verkehrskonzept Innenstadt wird ein Kredit von CHF 300’000 (Preisbasis Juli 2010) zu Lasten der Rechnung des BVD, Investitionsbereich 1 “Stadtentwicklung und Allmendinfrastruktur”, Pos. 6618.300.20003 Amt für Mobilität, bewilligt.
Dieser Beschluss ist zu publizieren.

Mit JA stimmten (60): Elisabeth Ackermann (GB), Beatrice Alder (GB), Mustafa Atici (SP), Mirjam Ballmer (GB), Markus Benz (GB), Sibylle Benz (SP), Maria Berger (SP), Martina Bernasconi (GLP), Patrizia Bernasconi (GB), Andrea Bollinger (SP), Talha Ugur Camlibel (GB), Christian Egeler (FDP), Lukas Engelberger (CVP), Remo Gallacchi (CVP), Brigitta Gerber (GB), Daniel Goepfert (SP), Beatriz Greuter (SP), Thomas Grossenbacher (GB), Doris Gysin (SP), Brigitte Heilbronner (SP), Balz Herter (CVP), Salome Hofer (SP), Oswald Inglin (CVP), Christine Keller (SP), Dominique König (SP), Markus Lehmann (CVP), Christine Locher (FDP), Martin Lüchinger (SP), Stephan Luethi (SP), Philippe Macherel (SP), Ursula Metzger Junco (SP), Jürg Meyer (SP), Heidi Mück (GB), Gülsen Oeztürk (SP), Bülent Pekerman (GLP), Annemarie Pfeifer (EVP/DSP), Franziska Reinhard (SP), Eveline Rommerskirchen (GB), Martina Saner (SP), Tobit Schäfer (SP), Helen Schai (CVP), Greta Schindler (SP), Urs Schweizer (FDP), Tanja Soland (SP), Sabine Suter (SP), Atilla Toptas (SP), Mehmet Turan (SP),
Emmanuel Ullmann (GLP), Heiner Vischer (LDP), Jörg Vitelli (SP), Guido Vogel (SP), Patricia von Falkenstein (LDP), Aeneas Wanner (GLP), Esther Weber (SP), André Weissen (CVP), Dieter Werthemann (GLP), Christine Wirz (LDP), David Wüest-Rudin (GLP), Michael Wüthrich (GB), Christoph Wydler (EVP/DSP).

Mit NEIN stimmten (24): Peter Bochsler (EVP/DSP), Toni Casagrande (SVP), Conradin Cramer (LDP),
Baschi Dürr (FDP), Sebastian Frehner (SVP), Alexander Gröflin (SVP), Patrick Hafner (SVP), Christophe Haller (FDP),
Helmut Hersberger (FDP), Oskar Herzig (SVP), Christine Heuss (FDP), Bruno Jagher (SVP), Ursula Kissling (SVP),
Roland Lindner (SVP), Felix Meier (SVP), Ernst Mutschler (FDP), Lorenz Nägelin (SVP), Giovanni Nanni (FDP),
Eduard Rutschmann (SVP), Daniel Stolz (FDP), Heinrich Ueberwasser (SVP), Andreas Ungricht (SVP),
Rudolf Vogel (SVP), Samuel Wyss (SVP).
Der Stimme enthalten haben sich (4): André Auderset (LDP), Thomas Mall (LDP), Thomas Strahm (LDP),
Rolf von Aarburg (CVP).
Abwesend waren (11): Andreas Albrecht (LDP), Sibel Arslan (GB), Andreas Burckhardt (LDP), Felix Eymann (EVP/DSP), Anita Heer (SP), Beat Jans (SP), Urs Müller (GB), Francisca Schiess (SP),
Jürg Stöcklin (GB), Roland Vögtli (FDP), Ruth Widmer (SP).
Nicht gestimmt hat: Annemarie von Bidder (Grossratspräsidentin).
Die Abstimmung unter Namensaufruf verlangt haben: Alexander Gröflin (SVP), Toni Casagrande (SVP), Sebastian Frehner (SVP), Patrick Hafner (SVP), Oskar Herzig (SVP), Bruno Jagher (SVP), Roland Lindner (SVP), Eduard Rutschmann (SVP), Heinrich Ueberwasser (SVP), Andreas Ungricht (SVP).


Modul 2 mit Mittlerer Brücke fand ebenfalls eine Mehrheit:

Der Grosse Rat beschliesst mit 53 gegen 28 Stimmen bei 3 Enthaltungen und unter Verzicht auf eine zweite Lesung:
Für die Projektierung und Ausführung der Signalisations- und Markierungsanpassungen zum neuen Verkehrskonzept Innenstadt, Modul 2 “Erweiterung Kleinbasel”, gemäss Anhang 2 wird eine Erhöhung der im Grossratsbeschluss I beantragten Gesamtkreditsumme von CHF 1’250’000 um CHF 100’000 (Preisbasis Juli 2010) auf gesamthaft CHF 1’350’000 zu Lasten der Rechnung des BVD, Investitionsbereich 1 “Stadtentwicklung und Allmendinfrastruktur”, Pos. 6618.300.20003, Amt für Mobilität, bewilligt.


Was die Poller (versenkbare Pfosten) betrifft, wird ja erst noch (aber hoffentlich nicht zu lange) studiert. Damit man nicht vergisst, worum es eigentlich geht wurde der Anzug Jost nicht versenkt, sondern stehen gelassen.

Freitag, 14. Januar 2011

Willkommen beim Basler iBlogg: i für Innerstadt

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Am Ende des Regenbogens...


Die Basler Innerstadt wird weitherum gerühmt. Sie habe so schöne Ecken und Gassen, sie sei so klein und übersichtlich und bei all den schönen Aussichten auf Rhein und historische Bauten komme man aus dem Schönes Schauen fast nicht mehr heraus. Touristenscharen pilgern vom Kunstmuseum über den Münsterplatz und sammeln Millionen von Pixeln, wenn sie mal alle Baugruben übersprungen und Stein- und Aushub-Haufen einigermassen sicher umrundet haben.

Wenn hier von Basler Innerstadt gesprochen wird, dann ist damit das gemeint, was die meisten in der Region für die Innerstadt halten: Die Grossbasler Altstadt zwischen Rhein, Spalentor, Heuwaage, Bankverein und Wettsteinbrücke. Mit Münster, Ministerien, Museen, und Musiksaal, mit Theater und Rathaus samt Markt davor.
Dieses Gebiet liegt vielen am Herzen. Aber es werden ihm auch mehr und mehr Aufgaben aufgebürdet: Die Basler Kernstadt, oft schon tot gesagt, soll Tag und Nacht lebendig bleiben, viel häufiger Schauplatz von grossen Veranstaltungen (heute gern zu "Events" aufgemotzt) sein. Man soll hier alles, was das Herz begehrt, kaufen und mit dem eigenen Verkehrsmittel heimfahren dürfen. Die Altstadt, finden manche, soll den zu Fuss Gehenden gehören. Tausend Ansprüche, widersprüchliche Ziele.

Oft geht da gern vergessen, dass hier in der Altstadt auch mehr als 2000 Menschen wohnen. Wenns gut geht (und das meist sehr lange) im eigenen Haus oder gar Stadtpalais. Oder in einer Wohnung gross oder klein. Deren Miete nachweislich höher ist als anderswo, weil Wohnen mit Blick auf alte Gemäuer als gehobenes Wohnen gilt.

Diese Menschen vertritt der Quartierverein "Lääbe in der Innerstadt". Ein neutraler Quartierverein wie alle andern, aber mit einem Namen, der schon bei der Gründung Programm war. Diese Wohnbevölkerung, die sich ja auch rund um die Uhr um ihre Umgebung kümmert, soll nicht vergessen und verdrängt werden. Weil sonst der lieben Altstadt leicht auch die Seele verloren geht. Und das kann sich niemand wünschen.

Der QV respektive sein Vorstand startet einen Basler "iBlogg". Das i steht für Innerstadt und Internet. Hier sollen Neuigkeiten berichtet und davon erzählt werden, was den Vorstand des Quartiervereins und seine Mitglieder beschäftigt. Natürlich laden wir alle ein, hier tüchtig mitzumachen. Immer anständig, wie es sich gehört. Wer mitreden will, muss sich allerdings registrieren lasse. Schon in wenigen Minuten ist das erledigt, dann kann's los gehen.

Viel Spass.

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www.qv-innerstadt.ch

Der Vorstand: Dagmar Vergeat (Präsidentin) Imbergässlein 31. 4051 Basel. Peter Strub (Vize/Kassier), Chasper Knapp (Website-Manager), Charles Meyer, Emanuel Sandreuter, Martin Hicklin (Schreiber) Mailadresse: info@qv-innerstadt.ch

Was will iBlogg, der Basler Innerstadt-Blog

Der Quartierverein "Lääbe in der Innerstadt" kümmert sich um die Interessen der Wohnbevölkerung im Quartier Altstadt Grossbasel und wirkt an das Quartier betreffenden öffentlichen Projekten mit Direkte Mail an: iblogg@bluewin.ch

Mitglied werden ist ganz einfach

Mitglied beim Quartierverein Innerstadt kann man über //www.qv-innerstadt.ch werden. Oder per Post an Dagmar Vergeat, Imbergässlein 31, 4051 Basel, bim Hosesaggmuseum

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Zuletzt aktualisiert: 27. Jan, 22:34

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